Full House: Der neue Anfängerkurs hat begonnen

Alle Semester wieder ist es soweit. Unsere kleine Dienstagshalle füllt sich zum Bersten voll mit neuen Kendo-Anfängern. So auch gestern, als wir fast zum 50st uns ins Dojo quetschten. Natürlich klappt es da noch nicht so gut mit längeren Fußtechnik-Einlagen, aber wir konnten doch einiges an Trainingsinhalten unterbringen.

 

Inzwischen hat das alles schon Routine. Es gibt eine Einleitung, Einführung in die Etikette im Dojo, danach Fußtechnik und später kommen die Hände dazu. Und trotzdem ist es jedes Semester spannend. Wie reagieren die Leute? Vergess ich eh nichts bei den Erklärungen? Gibt es eh keine Freizeit-Rambos, die sich für den allerletzten Samurai halten?

Letzteres war zum Glück nicht der Fall. Im Gegenteil, zum Großteil recht sympathische Menschen, die sich da eingefunden haben. Soweit man das natürlich in zwei Stunden und unter lautstarken Schreien beurteilen kann. Interessant, dass sich immer wieder recht IT-affine Menschen bei uns einfinden. Dafür war der Anteil der jugendlichen Anime-Fans deutlich geringer als sonst. Oder sie haben sich noch nicht als solche deklariert, das kann natürlich auch sein.

Auf jeden Fall war die Hütte voll und wenig später auch recht laut. Und das ist gut so. Die nächsten Wochen soll das noch intensiver werden, wenn wir weniger reden und mehr machen. Hoffentlich bleiben uns viele der Neuen erhalten, damit sie uns alten Säcken dann in ein paar Jahren zeigen, wie der Hase wirklich läuft – Potenzial ist auf jeden Fall da.

Was mich persönlich sehr gefreut hat war, dass so viele uns nachher zum „After-Kendo-Drink“ begleitet haben. War fein, euch ein bisschen näher kennenzulernen!