Anfängerkurs-Bericht Teil 20: Im Banne des Onsen

Dabei ist ein Onsen ja was vollkommen undämonisches, ganz im Gegenteil, wohltuendes. Aber ich hab auch nicht gleich gegooglet, was es denn nur wirklich bedeutet und lasse daher mal einfach den Klang wirken ….

 

 

Das Onsen-Seminar hielt mich immer noch in seinem Bann als ich am Dienstag (1. Ferbuar!) ins Training kam, sowohl mental – ich war erfüllt von Begeisterung für Kendo und hätte am liebsten in der Intensität weitertrainiert – als auch körperlich – ich war vollkommen kaputt und benötigte dringend eine Pause (und ich halte doch einiges aus…) – Freude hin, Begeisterung her – wenn maßgeblich notwendige Körperteile wehtun, sollte man drauf hören.

Aber genug des Jammers – zuerst war sowieso mal Kata angesagt – mein erstes Mal Kata! Ich hatte seit Beginn des Semesters noch kein Mal daran teilgenommen, irgendwas war immer dazwischengekommen. Aber jetzt! Glücklicherweise war ich nicht der einzige Kata-Neuling, und so stieg Doris mit uns in die zweite Kata ein. Sehr interessant. Hat mir wirklich Spaß gemacht, die elegante und schlüssige Abfolge von Bewegungen durchzuerxerzieren. Wäre wirklich mal eine tolle Sache, sich zum Beispiel ein ganzes Wochenende lang nur mit Kata zu beschäftigen. *hint, hint*

An das reguläre Training kann ich mich – ahem – nur mehr schemenhaft erinnern, ich glaube, dass ich es mit einem leichten Lächeln absolviert habe, in der Art – „mich schreckt nix mehr“ und ja, die Chojak-Suburi sind mir schon fast zum Vergnügen geworden (mit der Betonung auf „fast“, auf dass hier niemand auf falsche Ideen kommt 😉

Zwei Wochen Pause – sie waren mir nicht unwillkommen.